Unsere Historie:
Von der Altstadt an die Königsallee
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![]() Luftaufnahme der Königsallee ca. 1897 |
1820: Die Firma Anton Franz Hohmann wird in der Altstadt gegründet.
1851: Die Kastanienallee wird zu Ehren des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV. in Königsallee umbenannt.
1884: Hermann Franzen, Großvater der heutigen Geschäftsinhaber, und Eva Faßbender beginnen ihre Lehre im Porzellanhaus A.F. Hohmann.
1897: Die Kasernen und der bis an die Düssel reichende Exerzierplatz werden verlegt.
![]() Um 1900 | ![]() | ||
1900: Die Westseite der Königsallee wird bebaut.
1900: Hermann Franzen und Eva Faßbender heiraten und kaufen ihre Lehrfirma. Es entsteht das Porzellanhaus Franzen – zur Regierungszeit Kaiser Wilhelm II.
1900: Die Pferdebahn auf der Kö wird durch eine elektrische Straßenbahn ersetzt.
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1911: Hermann und Eva Franzen erwerben für 210.000 Goldmark den Grundbesitz Königsallee 42. Seit damals ist hier der Sitz der Firma. Eine weitere Viertelmillion Goldmark wird in den Aus- und Umbau des Geschäftes investiert. Zu dieser Zeit ist die Königsallee noch eine noble Wohnstraße, es gibt kaum Geschäfte.
1911: Die Firma Hermann Franzen ist bereits »Niederlage und Verkauf der Königlichen Porzellanmanufaktur zu Berlin, Meissen, Kopenhagen und Nymphenburg«. Man ist Spezialist für »Brautausstattungen und Hotel-Einrichtungen«.
1912: Die Firma Franzen pflegt intensive Geschäftsbeziehungen mit Firmen im europäischen Ausland: u.a. Baccarat, Lalique, Emile Gallé und Limoges aus Frankreich sowie Wedgwood aus England. Neben Porzellan (u.a. Villeroy & Boch, Rosenthal) und Gläsern verkauft man aber auch Gebrauchsgegenstände wie zum Beispiel Waschschüsseln, Wasserkrüge, Zahnputzbecher und Nachttöpfe. Auch Einmachgläser, Tropfenfänger und Deckelhalter sind im Sortiment enthalten.
1915: An der Königsallee gibt es bereits rund 100 Geschäfte, Betriebe und Büros.
![]() Familie Franzen 1926 |
1932: Dr. jur. Hermann Franzen, Sohn des Gründerehepaares, tritt nach Promotion und Volontariat in Basel und Paris in das Geschäft ein. In diesem Jahr wird die Bronzefigur der Ballwerferin von Walter Schott auf der Königsallee aufgestellt. Sie wurde um 1900 von der Manufaktur Meissen in Porzellan nachgeformt und ist Teil unserer Jubiläumskollektion.
1944: Das Haus Königsallee wird durch Brandbomben zerstört. Nur die Fassade bleibt stehen.
1948: Im Jahr der Währungsreform eröffnet das Geschäft in dem unter Leitung von Professor Helmut Hentrich wieder aufgebauten Haus. Das elegante Leben an der Flaniermeile kehrt zurück.
![]() Um 1950 |
1955: Die Straßenbahn auf der Königsallee stellt ihren Betrieb ein.
1965: Der Bauboom auf der Königsallee beginnt, 1967 entsteht das Kö-Center.
1966: Der Enkel des Gründerpaares, Hermann Franzen (*1940), kommt nach langen Aufenthalten in der Schweiz und den USA in die Firma. Seit der Zeit werden auch Silberwaren und Silberbestecke, wie es in den USA bereits üblich war, im Sortiment geführt.
1982: Nach der Heirat mit Hermann Franzen beginnt Marietta Franzen im Familienunternehmen zu arbeiten.
1983: Die Königsallee wird aufwendig renoviert und verschönert.
1984: Claus Franzen tritt nach Studium und Auslandsaufenthalten in das Unternehmen ein.
1989: Steffi Franzen beginnt ihre Ausbildung in der Firma; nach ihrem Studium verstärkt sie die Familienpräsenz im Unternehmen.
![]() 2000 |
2000: Die Firma Franzen feiert ihr 100-jähriges Jubiläum.
2010: Peter Franzen tritt nach abgeschlossenem Studium in das Familienunternehmen ein.
2011: Firma und Familie feiern »100 Jahre Franzen an der Königsallee«.
![]() 2011 |













